Gr�ocs passen perfekt zur KLX
Habe ich einen wichtigen Reifen ver­ges­sen? Wie lange hält der Reifen auf eurer Maschine und wie fährt er sich? Bitte teilt mir eure Erfahrungen mit. (Mailadresse unter Impressum)



Metzeler Karoo T zum Endurowandern

Kawasaki KLX250 Reifen Dunlop D605

Metzeler Karoo erlaubt erstaunliche Schraeglagen
Bester Reifen zum Endurowandern
ein Platzhalter Metzeler Karoo T auf der Autobahn
Metzeler Karoo T auf KTM Adventure

Metzeler Enduro 3 auf nassem Gras


Svenjas Reifenliste

Die Reifenfrage kann den engagierten Endurowanderer schier um den Verstand bringen. Für die lange Anreise mit vollem Urlaubs­gepäck brauche ich einen Reifen, der lange hält, aber auf nassen Strassen ist eine weiche Gummi­mischung vorteilhafter. Auf Schotterpisten wiederum sollte die Karkasse besonders hart sein.

Letztlich muss jeder Fahrer für sich entscheiden, was ihm am wichtigsten ist: die bequeme Anreise, oder die gute Traktion und der Offroadspaß beim Endurowandern vor Ort.

Kategorie I
Enduroreifen
Enduroreifen für Strasse und leichtes Gelände
  1. Avon Distanzia
  2. Bridgestone Battlewing BW501/502
  3. Dunlop Trailmax D607
  4. Michelin Anakee
  5. Metzeler Tourance
  6. Pirelli MT 60 R/S
  7. Pirelli Scorpion MT 90 S/T
Kategorie II

Allroundreifen für Onroad und Offroad gleichermassen
  1. Bridgestone TW301 / TW302
  2. Heidenau K60
  3. Maxxis C-6006
  4. MEFO MFE 99
  5. Metzeler Enduro 3 Sahara
  6. Pirelli MT 90 A/T
Kategorie III

Tourentaugliche Stollenreifen mit Offroad Profil
  1. Continental TKC 80
  2. Metzeler Karoo (T)
  3. Michelin T63
  4. Pirelli MT21 Rallycross
Kategorie IV

Reine Offroad Spezialreifen für schweres Gelände
  1. MEFO MFC Stonemaster
  2. Michelin Desert

Über die verfügbaren Reifengrössen und die Zulassung für euer Motorrad informiert euch bitte selbst. Das ist ganz einfach, die erforderlichen Daten und Reifenfreigaben findet ihr regelmässig auf den Webseiten der Reifenhersteller, die ich alle verlinkt habe.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Usern des BMW F650 Forums, die viel eigene Erfahrungen und Testberichte beigetragen haben.

 


Kategorie I

Enduroreifen

Von den Reifen der ersten Kategorie - Strasse und leichtes Gelände - könnt ihr die besten Strasseneigenschaften erwarten. Ihr bekommt die schrägsten Kurvenreserven, den besten Geradeauslauf, den kürzesten Bremsweg und überwiegend auch die besten Regeneigenschaften aller Enduroreifen. Auf der langen Anfahrt zum Urlaubsort werdet ihr jeden Kilometer geniessen können.

Dafür handelt ihr euch im Gegenzug eine ganz miese Geländetauglichkeit ein. Die Rillen im Profil sind sehr fein, was man einen geringen Anteil von Negativprofil nennt. Das führt dazu, dass die Profile sich im Matsch schnell vollkleistern und im Schlamm und auf nassen Wiesen keinen ausreichenden Grip aufbauen können.

Zum Endurowandern über die typischen Schotterpisten Skandinaviens und auch auf einigen Schotterstrecken in den Alpen werdet ihr aber auch mit den Reifen der Kategorie 1 gut zurecht kommen. Wenn ihr kein schwierigeres Gelände befahren wollt, seid ihr mit diesen Reifen eindeutig am besten bedient.

Ein weiterer Nachteil sei nicht verschwiegen: die Reifen sehen scheiße aus, EnduroShowFaktor = NULL. Das könnt ihr höchstens mit einem gekonnten Wheelie beim Start vor der Eisdiele ein bisschen rausreissen. Danach interessiert sich kein Mensch mehr für euer Reifenprofil :-)


Avon
Distanzia AM43 vorne AM44 hinten

Der Distanzia wurde insbesondere für schwere Enduros entwickelt und hat ein spezielles Profildesign für Straße und Gelände. Neueste Karkassentechnologie sorgt für bessere Griffigkeit und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Die Laufflächenmischung ist auf hohe Kilometerleistungen ausgelegt und ist ideal für Langstreckentouren.
(Avon Produktbeschreibung)

Meinung:
Im Reifentest des MotoRoute Magazins belegt der Avon Distanzia den dritten Platz. Mit einer überdurchschnittlich hohen Laufleistung wird er dabei seinem Namen gerecht. Die übrigen Eigenschaften sind sehr ausgewogen, negative Überraschungen gibt es nicht.

Von verschiedenen Fahrern wurde bemängelt, dass der Avon Distanzia in kaltem Zustand und bei kühler Witterung keine gute Haftung habe. Dafür wurde ausdrücklich die hohe Laufleistung des AM 44 gelobt.

 


Bridgestone BW501 vorne, BW502 hinten

Als Nachfolger des TW 101/152 kombiniert der Battle Wing OffRoad Optik mit sportlicher Performance auf der Straße sowie verbesserten Handlingeigenschaften höherer Laufleistung und komfortableren Fahreigenschaften.

19% Negativanteil im Profil und eine neue Silica Gummimischung geben dem BW 502 beispiellosen Grip - auch bei Nässe - während eine Profiltiefe von 9 Millimetern eine lange Lebensdauer des Reifens garantieren..
(Bridgestone Produktbeschreibung)

Meinung:
Den Reifentest des MotoRoute Magazins gewinnt der Bridgestone BW 501/502 souverän. Der Reifen schafft es, zwei gegensätzliche Eigenschaften zu verbinden: er haftet ausgezeichnet auf nasser Fahrbahn und hat trotzdem eine überdurchschnittlich hohe Laufleistung.

Das Motorrad-Magazin MO äusserte sich über den Bridgestone sehr positiv in den Fuhrparknotizen in Verbindung mit der BMW R 1200 GS.

 


Dunlop Trailmax D607

Der D607 ist die ideale Bereifung für mittlere bis schwere Reise-Enduros mit Schwerpunkt auf den Straßeneinsatz.
(Dunlop Produktbeschreibung)

Dunlop äussert sich leider nicht, weshalb der D607 so ideal ist...

Meinung:
Im Reifentest des MotoRoute Magazins bewegt sich der D607 im Mittelfeld. Er schneidet in keiner Bewertungskategorie besonders gut, oder besonders schlecht ab.

Wer kann eigene Erfahrungen zum Trailmax D-607 beisteuern?

 

Michelin
Michelin
Anakee
(Michelin Produktbeschreibung)

Der Anakee ist der ideale Partner großer Reiseenduros.

Mit seinen breiten Profil blöcken, der 100% Silica-verstärkten Gummimischung und zusätzlichen Schnittgürtellagen besitzt er erstaunliche Straßeneigenschaften.

Auch abseits geteerter Straßen macht der Anakee eine gute Figur

Meinung:
Dieses soll der beste Strassenreifen und der beste Regenreifen für Reiseenduros überhaupt sein. Das ist das Fazit des großen MOTORRAD Reifentests in Heft 9/2003. Der Anakee wird darin Testsieger in drei Rubriken:

Kurvenverhalten - Testsieger
Fahrstabilität - Testsieger
Nassfahrverhalten - Testsieger

Man darf aber nicht vergessen, dass der Anakee fast schon ein reiner Strassenreifen ist und im Gelände deshalb keine gute Figur machen kann. Zum Endurowandern auf den Schotterpisten Skandinaviens ist er aber sicher gut genug. Nur darf man sich damit nicht ins Unterholz, in Sand oder Matsch wagen. Wer damit leben kann bekommt einen ausgezeichneten Tourenreifen für die lange Anfahrt an den Urlaubsort.

El Mar aus Sankt Augustin:
"Auf trockener und nasser Strasse ist er ein klasse Reifen mit erstaunlich viel Grip. Ich fahre ihn momentan auf der Q und man kann damit erstaunlich gut vollverkleidete Strassenmoppeds jagen. Allerdings ist er beim Anfahren und direktem ablegen in eine Kurve recht schnell überfordert. Zumindest mit dem Drehmoment der Q dabei bin ich schon einige male ins rutschen gekommen. Was dann kurz für eine Schrecksekunde sorgte. Ansonsten klebt er wie hölle und man kann die Q bis auf die Fußraste fallen lassen. Auf der Strasse macht er einfach Spass. Wie er im Gelände und auf Schotter ist kann ich leider noch nicht sagen."

 

Metzeler Tourance

Metzeler
Metzeler Tourance
(Metzeler Produktbeschreibung)

Innovativer Enduro-Reifen entwickelt und abgestimmt auf große Reiseenduros. Verbesserte Karkasse für optimierten Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten und Fahrkomfort auf langen Strecken dank universeller Mischung. Perfekte Kombination von hoher Kilometerleistung auf der Straße und guter Traktion abseits der Straße. Großartiger Grip in allen Schräglagen mit leichtem und präzisem Handling bei trockener und nasser Fahrbahn

Meinung:
Insgesamt sicher ein sehr guter Reifen für Enduros die überwiegend auf Asphalt gefahren werden. Seine besondere Stärke entfaltet der Tourance auf den langen Etappen der Anreise. Beim Endurowandern auf überwiegend trockenen Schotterpisten und Feldwegen kommt man auch ganz sicher gut mit dem Metzeler Tourance zurecht.

Im großen Enduroreifentest der Zeitschrift MOTORRAD, Heft 09/2003 erhielt der Metzeler Tourance eine ausgezeichnete Bewertung. Der Reifen habe einen hervorragenden Grip und sei besonders bei Regen sehr gut. Der Hinterreifen soll dazu ein guter Langläufer sein.

Anika, BMW F 650 GS:
"Tourance: gute Haftung nach warmfahren, bei Regen ganz ok, lange Lebensdauer."

Thomas G, Yamaha XT660Z Tenere:
"Originalbereifung war der Metzler Tourance. Von der Haltbarkeit kann ich nichts Negatives über diesen Reifen berichten. Er war bei mir 11.520 km drauf und hätte bestimmt noch 2 Tkm durchgehalten. Da ich weder Rennfahrer noch Reifenexperte bin kann ich nur meine laienhafte Meinung als "Allwetterfahrer mit eher gemäßigtem Tempo" zum besten geben. Das Fahrverhalten ist sehr "geradeauslauf-orientiert". Manchmal ein leicht schwammiges Gefühl in den Kurven."

 

Pirelli
Pirelli MT 60 R/S

Straßenorientierter On-Offroad Reifen für Reiseenduros mit mittlerem und großem Hubraum mit sehr guter Offroad Performance.

Diagonal-Technologie mit außergewöhnlichem Komfort und höchster Stabilität auch bei voller Beladung

(Pirelli Produktbeschreibung)

Meinung:
Der MT 60 stammt aus den Anfängen des SuperMoto-Sports, als dort der Offroad Anteil noch bedeutsamer war. Pirelli verkauft ihn als Enduroreifen und bietet ihn in 18" und 21" Grössen an. Die Zeitschrift MOTORRAD hat den Reifen 2004 getestet und bezeichnet ihn als einen gutmütigen Reifen ohne Überraschungen, der einer der besten Regenreifen im Testfeld war.
In weichem Gelände wird der geringe Negativanteil des Profils schnell zukleistern, aber auf Feldwegen und Schotterpisten sollte der Pirelli MT60 gut zu fahren sein.

 

Pirelli
Pirelli Scorpion MT 90 S/T

Steife Karkasse für Hochgeschwindigkeits-stabilität auch mit voller Beladung.

Abrollkomfort und Kurvenstabilität auch auf verschmutzter Fahrbahn.

Hohe Laufleistung und sicheres Fahrverhalten auch bei Nässe.
(Pirelli Produktbeschreibung)

Meinung:
Der Pirelli Scorpion MT90 ST soll ein echter Langläufer sein. Im Reifentest des MotoRoute Magazins erreicht der Pirelli die doppelte Laufleistung des Michelin Anakee. Die hohe Kilometerleistung wird aber mit schlechter Nässehaftung erkauft, er ist der schlechteste Regenreifen im Testfeld.

Für Endurotourer, die eine lange Urlaubsreise mit überwiegendem Asphaltanteil im Sommer planen, ist der Reifen trotzdem eine gute Wahl. Die hohe Laufleistung und trotzdem komfortable Eigendämpfung unterscheiden ihn von anderen Reifen.

 

 

 


Kategorie II

Enduroreifen

Die Reifen dieser Kategorie sind durchaus schon als Enduroreifen zu erkennen. Sie haben ein stärkeres Profil und schon einen guten Anteil Negativprofil. Solche Reifen sind auf vielen Enduros serienmässig montiert. Sie können nichts wirklich gut, sind aber auch in keinem Bereich besonders schlecht.

Diese Allroundreifen sind ein guter Kompromiss. Sie sind im Gelände schon deutlich tauglicher, als die Reifen der 1.Kategorie. Dabei sind sie zusätzlich noch ganz ausgezeichnete Strassen-Tourenreifen.

Mit den Reifen dieser Kategorie macht ihr nichts falsch, solange es nicht wirklich in schweres, nasses Gelände gehen soll. Im Masch sind die Profile schnell am Ende.

 

Bridgestone

Bridgestone
Bridgestone TW301 vorne TW302 hinten
(Bridgestone Produktbeschreibung)

Gute Traktion auch im Gelände. Durch die DTC - Technologie überzeugen Fahreigenschaften und Laufleistung auch im Straßenbetrieb.


DTC-Technologie: Unterschiedliche Gummi- mischungen in der Mitte der Lauffläche und der Reifenflanken. Vorteil: Hohe Laufleistung bei hervorragender Kurvenhaftung.

Meinung:
Die DTC-Technologie macht den Reifen interessant. Ist er wirklich ein zäher Dauerläufer dank hartem Laufgummi und hat trotzdem weiche Kurvenflanken?

Peter, KTM 640 Adventure:
Und hier noch eine kleine Info zum Bridgestone TW 301/302. Ich fahre den auf meiner 640er Adventure mit Freigabe für 50 PS. Der Reifen fährt sich auf der Straße absolut neutral und hat einen Mördergripp! Im Gelände packt er überraschend zu, solange noch genügend Profil vorhanden ist. Und genau da sind wir bei seinem Schwachpunkt, zwischen 1500 und 2500 Km ist er hinten blank, der Vorderreifen hält etwa das zwei bis dreifache. Ich bleibe ihm trotzdem treu, da es in meinen Augen keinen grobstolligen Reifen mit gleichem Grip auf der Straße und einem derart neutralen Kurvenverhalten gibt!

Bridgestone

Heidenau K60 Scout
(Heidenau Produktbeschreibung)

Allround - Enduroreifen, der in Sachen Nasshaftung und Kurvenstabilität eine weitere Verbesserung der Fahreigenschaften ermöglicht. Wie auch sein Vorgänger (K60) bietet er durch den hohen Negativanteil des Profils genügend Traktion im Gelände,

Meinung:
Thomas G., Yamaha XT660Z Tenere:
"Nach Umrüstung auf den Heidenau K60 änderte sich das Fahrgefühl meiner XT schlagartig. Es war als hätte ich eine Servolenkung eingebaut. Der Geradeauslauf ist annähernd so gut wie der des Tourance. Durch das gröbere Profil ist die Selbstreinigung im Gelände aber besser. Optisch passt er auch viel besser auf eine Reiseenduro. Nach nun 5Tkm hoffe ich das der Reifen noch gute 4Tkm durchhält."

 


Maxxis C-6006

Der Hersteller bietet auf seiner Website nicht einmal eine Produktbeschreibung an. Der Kunde muss sich seinen Reifen anhand der Profilansichten selbst auswählen....!

Der Reifen wird vom Hersteller mal als C-6006 bezeichnet und dann wieder als M-6006. Ich habe den Maxxis unter beiden Bezeichnungen im Reifenhandel gefunden

Meinung:
Auf seiner Website wird Maxxis als Reifenmarke des taiwanesischen Herstellers Cheng Shin Tire geführt.

Im amerikanischen Forum Advrider wurde der C-6006 wiederholt wegen seines günstigen Preises empfohlen. Er gilt dort nicht als herausragender Reifen, sei aber für einfaches Trailriding = Endurowandern durchaus zu empfehlen.
Ich habe einmal nachgeschaut und den C6006 tatsächlich auf eBay für 40 € im SofortKauf gefunden.

Im großen Enduroreifentest der MOTORRAD, Heft 15/2004 zeigt der C-6006 eine konstante Leistung: er belegt ausschließlich hintere Plätze.

 

MEFO Reifen
MEFO MFE99

(MEFO Produktbeschreibung)

Bis 190 km/h.

Der Langstrecken-Profi mit Einsatz- Schwerpunkt Straße, leichtes Gelände und Schotterpisten. Sicheres Fahrverhalten und hohe Kilometerleistung runden seine Vielseitigkeit ab.


Meinung:
Der Reifen sieht vom Profil her sehr interessant aus, zumal er ein echter Dauerläufer sein soll.

Frage: wer kennt den MFE99 und kann uns etwas darüber schreiben?

 

Metzeler Enduro 3 Sahara

Metzeler
Metzeler Enduro 3 Sahara

(Metzeler Produktbeschreibung)

Enduro Reifen mit überzeugender On/Off-Road Performance von der Landstraße bis hin zur Buschpiste.

Auf Asphalt exzellenter Grip, sehr gutes Handling, stabiles Kurvenfahren und hohes Sicherheitsniveau bis in die Grenzbereiche.

Abseits der Straße zuverlässige Traktion, sichere Bremskraftübertragung und schnelle Selbstreinigung.

Meinung:
Diesen Reifen habe ich jahrelang auf meinen Enduros gefahren. Die Strassenhaftung ist ausgezeichnet, sogar bei Nässe. Auch auf schwedischen Schotterpisten war der Geradeauslauf immer supergut. Dabei gelingen Drifts problemlos ohne abzuschmieren. Aber: auf feuchtem Gras ging gar nichts und ich hab mich zweimal bei harmlosen Drifts fast hingelegt. Ausserdem ist die Gummimischung sehr weich, so dass sich das Profil im Sommer auf Strassentouren sehr schnell runterfährt.

Ich habe drei Hinterreifen abgefahren, sie hielten im Schnitt 7.300km auf KTM LC4 und auf Yamaha TT600R. Der Vorderreifen fuhr mit 14.000 km etwa doppelt so weit.

Daniel aus der Schweiz:
"7000 km hab ich nur mit dem Enduro 3 erreicht. Km-Leistung E3 7200 km ( Grober Asphalt in Korsika davon 2000 Autobahn.)"

Steve aus Solingen:
"Ich fahre auf meinem Strassenradsatz jetzt mein viertes Set E3 und bin rundrum zufrieden. Speziell zur jetzigen kühleren und nassen Jahreszeit kenne ich keinen Reifen der mir so viel Grip auf der Strasse bietet....
für mich DER ganzjahres Strassenreifen für die Adv. Im Gelände ist er, außer auf trockenen Waldwegen und gelegentlichen Schottereinsätzen, nicht wirklich einen Tip wert. Spätestens im nassen Gelände wird es dann,...naja,...grenzwertig bis unfahrbar."

Kyle aus Flieden:
"Ich habe den Enduro 3 als Vorderreifen auf meiner XT600 gefahren und war recht zufrieden. Der Geradeauslauf war wunderbar ok (im Gegensatz zum orginal Dunlop) und der Reifen hat auch ausreichend lange gehalten (~12tkm). Allerdings ist der Grip des Enduro 3 auf Nässe mehr als Bescheiden. Auch im Trockenen kommt der Grip z.B. beim Bremsen nicht an den Dunlop Trialmax ran (ähnliches Profil). .... Auf der KTM LC4 ADV war der Enduro 3 Serie. Hier war ich mit dem Hinterreifen absolut nicht glücklich -- der Vordereifen fuhr sich so wie auf der XT auch. Hinterreifen Probleme: Kippeln des Reifens bei schnellen Wechselkurven (fühlt sich so an, als würden sich die Stollen wegdrücken) Habe den 2. Satz Hinterreifen dann eine Nummer schmäler gekauft, da war dann zwar das Handling nochmals etwas besser, aber das Kippeln wurde ebenfalls noch stärker. Im Gelände reicht der Enduro 3 eigentlich für alles was trocken und einigermassen fest ist aus. Schotter und Waldwege sind kein Problem. Sobald der Untergrund feucht wird, ist der Reifen dann allerdings sehr schnell am Limit."

Sven aus Moisburg, Honda Africa Twin:
"Ich bin nach einer "Probefahrt" mit dem Anakee wieder zu dem Metzler Enduro 3 Sahara zurückgekehrt."

 

Pirelli Scorpion MT90 A/T

Pirelli
Pirelli Scorpion MT90 A/T
(Pirelli Produktbeschreibung)

Die breiten, in V-Form angeordneten Profilblöcke sorgen für höchste Stabilität, Traktion und Grip, auch beim Bremsen. Die verbesserte Karkass-Struktur bietet exzellente Stabilität auch mit voller Beladung.

Eine neue Silica-Mischung garantiert optimalen Grip auf nasser und auf trockener Fahrbahn und hohe Laufleistung bei gleichmäßigem Abrieb.

Meinung:
Die Pirellis sollen ausgesprochene Dauerläufer sein und trotz ihres unauffälligen Profils noch gute OffRoad-Eigenschaften haben. Leider habe ich noch nicht viele Informationen über diesen Enduroreifen gefunden. Bitte schreibt mir, falls ihr mit dem Reifen schon Erfahrungen gesammelt habt.

Stev aus Simmerberg:
"Ich fahre zur Zeit den Pirelli MT 90 A/T auf meiner @ und bin ganz zufrieden damit. Zu den Stärken gehören die Laufleistung (Vorne ca. 10 Tkm und hinten ca. 6 bis 8 Tkm), der Grip bei trockener Fahrbahn und der Preis. Nachteil ist ganz klar die Nasshaftung. Im Gelände kann der MT 90 A/T auf trockenem Schotter und leicht (wirklich leicht) feuchten Abschnitten noch ganz gut, aber nix für Matsch und Schlamm. War damit in den Seealpen und bin ganz gut damit klargekommen. "

Kyle aus Flieden:
"Aktuell fahre ich auf meiner LC8 den Serienreifen Pirelli Scorpion A/T. (Profil geht mehr in Richtung Strasse - würde sagen 70/30) Der Reifen ist auf der Strasse zwei Klassen besser als der Enduro 3. Im Trockenen ist der Grip extrem gut - im Nassen immer noch um Einiges besser als der Enduro 3. Im Gelände macht er zumindest auf Schotter und auf trockenen Waldwegen keine schlechtere Figur als der Enduro 3 - im Feuchten ist er allerdings nicht zu gebrauchen. (Hinterreifen: ~7,5tkm -- Vorderreifen ~13tkm)"

 

 


Kategorie 3

Enduroreifen

Kategorie 3 - Stollenreifen. Die Reifen dieser Kategorie sind schon echte Geländereifen. Grobe Stollen und viel Negativprofil bieten eine gute Selbstreinigung in Matsch, Schnee und Sand. Durch die rasante Entwicklung beim Reifenbau sind auch diese MotoCross ähnlichen Profile auf der Strasse ganz ausgezeichnet fahrbar.

Dazu kommen teilweise erstaunliche Laufleistungen durch neue Gummimischungen. Besonders der Karoo (T) und der TKC80 gelten als echte Dauerläufer und sind mit ihren starken Karkassen die erste Wahl für Globetrotter. Inzwischen gibt es passende Freigaben für viele Enduromodelle.

Die grössten Nachteile auf der Strasse sind das spürbare, sägezahnartige Rubbeln des Profils bei langsamer Fahrt, ein lauteres Laufgeräusch und eine schlechtere Haftung auf regennasser Strasse. Trotzdem gehen auch diese Reifen nicht plötzlich weg und man liegt auf der Nase. Gute Markenreifen kündigen den Grenzbereich sanft an. Man bekommt einen Schrecken, nimmt Gas weg und alles ist wieder im Lot. (mehrfach erlebt mit MT21).


Continental TKC80 Enduroreifen

Continental
Continental TKC 80

(Continental Produktbeschreibung)

Bewährtes Multitalent für den kombinierten Straßen- und Geländeeinsatz.

Fernreisen- und wettbewerbserprobt. Sehr gute Selbstreinigung. Hohe Seitenführung auf weichem Untergrund. Sehr gute Straßen-tauglichkeit trotz grober Profilgestaltung.

Sehr gute Straßentauglichkeit trotz grober Profilgestaltung.

Meinung:
Der Reifen wurde Testsieger im MOTORRAD Reifentest grobstollige Enduroreifen in Heft 15/2004. Der Reifen soll trotz seines groben Offroad-Profils auf der Strasse noch richtig klasse zu fahren sein. Dazu wird dem TKC80 eine hohe Laufleistung nachgesagt, sowie eine besonders stabile Karkasse mit großer Widerstandskraft gegen Reifenschäden.

Tino aus Manching:
"Das Profil des TKC ist nicht sonderlich hoch und auch nicht sonderlich ausgeprägt.... Ein eingefahrener TKC 80 ist sehr laufruhig, lenkpräzise und lässt sich bis auf die letzte Rille fahren. ....Man wird am Anfang überrascht über sein Kippeliges Kurvenverhalten sein. Die Maschine fällt Quasi in die Kurve hinein. Nachdrücken oder ähnliche sollte man tunlichst vermeiden. Das etwas Nervöse Kurvenverhalten gibt sich aber recht schnell und dann kann man mit den TKC 80 wirklich bis runter auf die Fußrasten gehen…..sofern man sich traut!
Im Sommer, an sehr heißen Tagen, kann es vorkommen das der TKC 80 aus schnellen eng gefahrenen Kurven, z.B. in der Stadt, heraus Driften möchte. Mit der Zeit lernt man aber damit umzugehen und findet mit unter gefallen daran. Natürlich geht dieser Spass zu Kosten der Stollenhöhe und somit auf die Laufleistung des Reifens. Wo ich gerade beim Thema bin. Also mehr als 4500-5500 km, bei sagen wir mal sportlichem Fahrverhalten und 50% Straßenanteil, habe ich nie geschafft. Wobei der vordere Reifen sicherlich noch für ein paar 1000 km mehr gut gewesen wäre, aber meist war die Sägezahnbildung am vorderen Reifen so stark ausgeprägt das ich den immer gleich mit gewechselt habe.

Der TKC 80 ist für alle Fahrer von Reiseenduros geeignet, die Ihre Maschine auch mal neben der Strasse bewegen, vorausgesetzt das Gelände wird dabei nicht zu schmierig. Die Laufleistung und Komfort gehen mehr als OK und in Punkto Sicherheit hat der TKC 80 gegenüber anderen Reifen die Nase sehr weit vorn."

Daniel aus der Schweiz:
"Bei mir kommt nur noch der TKC 80 drauf. Bei richtigem Luftdruck super zum fahren.... TKC 80 Km-Leistung 6200 km mit gleichen Bedingungen, grober Asphalt in Korsika davon 2000 km Autobahn.
"

 

Metzeler Karoo

Metzeler
Metzeler Karoo (T)

(Metzeler Produktbeschreibung)

Grobstolliger High Performance Enduro Reifen, entwickelt um die anspruchsvollsten Motorrad-Reisenden zu bedienen, mit einem Einsatzschwerpunkt abseits der Piste.

Beste Leistungen auch auf der Straße: sehr gutes Handling wird kombiniert mit einer hervorragenden Kurvenstabilität in allen Schräglagen. Ausrichtung und Anordnung der Stollen für geringe Fahrgeräusche und sehr gute Bremsstabilität, insbesondere bei ABS Bremssystemen

Meinung:
Neuauflage des bewährten Metzeler Karoo. Der Buchstabe (T) steht jetzt für Traveller und soll ein Allroundreifen für starke Enduros sein. Es gibt eine Reifenfreigabe für die KTM 640 Adventure. Dieser Reifen soll auch auf Asphalt wesentlich besser laufen, als es das grobe Offroad-Profil vermuten lässt.

Nicht verwechseln mit dem ursprünglichen Karoo ohne den Zusatz (T)!

Für mich klingt der Reifen optimal für lange Urlaubstouren mit Endurowandern. Ich habe mir just einen Satz Karoos bei www.mopedreifen.de bestellt und bin schon sehr gespannt, wie sie sich auf der Katie anfühlen werden. Ich bezahle 109,62€ für den kompletten Satz zzgl. 26,98€ für zwei neue Schläuche. (Stand: Feb.07)

(Update Juli07)
Ich bin den Traveller (T) auf meiner KTM 640 Adventure 7.000 km gefahren, davon 5.000 km in Norwegen mit einem großen Anteil Endurowandern. Der Reifen hat jetzt noch ca. 1mm Restprofil.

Fahreigenschaften: Der Reifen fühlte sich anfangs sehr kippelig an. Seine übertriebene Kurvenneigung kam mir so merkwürdig vor, dass ich sogar das Lenkkopflager der KTM neu einstellte, um diese Ursache auszuschließen. Tatsächlich ist der Metzeler Karoo (T) ein extrem kurvenfreudiger Reifen. Die Gummimischung ist so hervorragend gelungen, dass ich auf trockener Strasse nie an die Haftgrenzen gekommen bin. Einfach super und sehr Vertrauen einflössend zu fahren. Das Handling ist ausgezeichnet, aber auf den ersten 200 km sehr gewöhnungsbedürftig. Der Reifen fällt so ungewohnt schnell in die Kurve. Im Gelände bin ich in Norwegen beim Endurowandern nur im Schnee an Grenzen gestossen. Dort habe ich mich regelmässig im tiefen, nassen Schnee festgewühlt. Auf Schotter und sandigen Wegen ist der Reifen ohnehin unterfordert.

Der Vorderreifen ist nach 7.000 km noch nicht sichtbar verschlissen. Ich habe den abgefahrenen Hinterreifen inzwischen ersetzt und wieder einen Metzeler Karoo(/T) gewählt (90,- € inkl. Montage).

 

Michelin T63

Michelin
Michelin T63

(Michelin Produktbeschreibung)

Enduroreifen für den gemischten Einsatz Straße / Gelände.

Das Laufflächenprofil, das von Michelins erfolgreichem Wüstenreifen Desert abgeleitet wurde, bietet ausgezeichnete Traktion im Gelände.

Verstärkte Stollen sorgen für eine hohe Resistenz gegen Ausrisse und geringen Verschleiß auf Asphalt.


Meinung:
Im großen Vergleichstest Enduroreifen in MOTORRAD 15/2004 gewinnt der T63 als Testsieger beim Nassfahrverhalten. Auch auf trockener Straße sollen erstaunliche Schräglagen möglich sein. Der Reifen kündigt seinen Grenzbereich durch gutmütiges Wegrubbeln an. Im Gelände ein unkomplizierter Reifen, mit dem jeder Endurofahrer gut zurecht kommen sollte.

Der T63 ist ganz sicher ein ausgezeichneter Reifen zum Endurowandern. Die guten Fahreigenschaften auf nasser Staße werden aber durch eine weiche Gummimischung erreicht. Man sollte deshalb keine besonders hohe Kilometerleistung erwarten.

 

Pirelli
Pirelli MT21 Rallycross

(Pirelli Produktbeschreibung)

High stability and cornering precision thanks to the carcass stiffness

Tread pattern optimised for use on dirt and gravel roads, cross-country racing and desert tours

Lasting off-road performance and knob tearing resistance due to the special off-road compound


Meinung:
Dieser Reifen war Erstausrüstung meiner Yamaha TT600R. Er fuhr sich auf der Strasse sehr holperig, wie auf Zahnrädern. Das war besonders beim Heranrollen an eine rote Ampel zu bemerken. Auf trockener Strasse war die Haftung ok, beim Abbiegen und Gasgeben neigte er dazu, hinten wegzugehen und es kam andeutungsweise zu einem gutmütigen Drift. Auf nasser Strasse sehr mit Vorsicht zu genießen. Im Gelände war der MT21 erwartungsgemäss sehr gut. Ich bin ein paarmal im tiefen Sand der Kieskuhle gefahren und dort schaufelte er sich überall durch. Dennoch: der MT21 ist inzwischen eine veraltete Konstruktion, die Gummimischung spiegelt nicht mehr den aktuellen Stand der Reifenentwicklung wieder.
Im Reifenvergleichstest der MOTORRAD, Heft 15/2004 erreicht der MT21 Rallycross den vierten Platz.

Matthias aus Ahlen:
"Da ist der MT21 um Welten besser. Mittlerweile spricht für mich nix mehr für den T63. Der MT21 hat ähnliche Laufleistungen (vorne etwas schlechter), ist Offroad besser zu gebrauchen und macht auch auf trockenem Asphalt eine Gute Figur. Der verstärkte Karkasse hat mich schon vor so manchem Plattfuss bewahrt. Günstiger ist er zudem auch noch. Einziges Manko ist das Nässeverhalten auf Asphalt. Man muss schon nen bissl aufpassen mit dem Gas. "

 


Kategorie IV

Reine Offroad Spezialreifen für verschiedene Geländeformen. Vom Sandreifen über den Matschreifen bis hin zum Spezialisten für Eis und Schnee mit superweicher Gummimischung. Wenn es in die Wüste geht, zum MotoCross, oder zu einer der Winterrallies, Fjordrally oder Kristallrally, dann findet ihr in dieser Rubrik die Reifen eurer Wahl.

Auf der Strasse hingegen dürft ihr wenig erwarten. Einzelne Profilblöcke können auf Asphalt herausfliegen, wenn ihr zu schnell fahrt. Der Grenzbereich bei Nässe ist richtig tückisch, schnell liegt man auf der Nase. Durch den hohen Negativanteil werden Bremskräfte nur mässig übertragen. Einige Reifen halten zudem auf der Strasse nur 1000km, dann sind sie am Ende. Zu weich sind einige Gummimischungen. Einige dieser Reifen haben keine Strassenzulassung und dürfen überhaupt nicht erst auf der Strasse gefahren werden.

 

Stonemaster

MEFO
MEFO MFC Stonemaster

(MEFO Produktbeschreibung)

Der Allround Reifen für Straße, Gelände und Fernreisen.

Das große Blockprofil hat guten Grip im Gelände und ein sichereres Fahrverhalten auf festem Untergrund und Pisten.

Der Reifen hat ein M&S Kennzeichen.

Tausendfach bewährt ist dieser Reifen bereits eine Legende.

Meinung:
MeFo bietet sehr spezielle Reifen an. Die Firma ist überwiegend im harten Wettbewerb des MotoCross und Endurosports zuhause. Als Privatfahrer fehlen mir noch Erfahrungen mit MeFo Reifen. Wer kann weiterhelfen?

Einige MEFO-Reifen sind als einzige in verschiedenen Gummimischungen erhältlich. Man kann wählen zwischen normal, soft und super-soft. Damit sind sie die einzigen, serienmässig erhältlichen Winterreifen für Motorräder. In der Supersoft-Mischung kann der Stonemaster eine Alternative zu Spikereifen sein.

Ray aus dem F650-Forum hat mir das linke Foto zur Verfügung gestellt. Es zeigt einen MEFO Stonemaster neu und nach 3.300km.

Rays Fazit lautet:

"Man kann damit auf der Strasse fahren, wenn man sich dran gewöhnt, sogar recht gern, im Gelände ist er unschlagbar. Mit dem neuen MFC15 vorne hat die Lenkpräzision auf der Strasse deutlich gewonnen, als reiner Asphaltreifen ist der Mefo allerdings eine glatte Fehlbesetzung!"

 

Tom aus Berlin:
"Zwei meiner Freunde fuhren dieses Jahr in der Kälte (= Fjordrally Norwegen) die Soft-Stonemasters. Das ging selbst auf Glatteis und Schnee aber die Sicherheit ist einfach auch mit der weichen Mischung nicht optimal. Zum schnell mal ein paar hundert Kilometer über's Eis rutschen reicht es aber. Ich habe von Anfang an den soften Stonemaster mit meiner eigenen Spikebestückung gefahren und war überrascht, wie gut das Ganze abging. Ich hatte vorn nur kleine Autospikes drin und die schmale Bauform des Reifens ging super durch Schnee und Eis. Auch bei 120 auf Schneepisten kein Problem (natürlich nicht in Kurven). Wobei eine hörere Geschwindigkeit den Reifen auch besser stabilisiert (funktioniert ungefähr ab 35 bis 40 km /h, darunter ist nur rumeiern angesagt, egeal welcher Reifen). Die weiche Mischung ist auf jeden Fall besser als die reguläre im Winter. Wer bespiken möchte muss dringend darauf achten, dass die weiche Mischung kleinere Vorbohrdurchmesser benötigt. Im Hinterreifen muss man 3 mm und vorn 3,2 mm vorbohren (neuer Hartmetallbohrer). Wer in Norwegen bespiken lässt (mit den Standardbohrern) verliert dann schnell viele Spikes wieder (so meinen Freunden ergangen). "

 

Michelin
Michelin Desert

(Michelin Produktbeschreibung)

Nicht nur die Sieger der Rallye Dakar schätzen diesen nahezu unverwüstlichen Reifen. Er lässt sich weder vom Terrain, noch von der Temperatur und schon gar nicht von der PS-Zahl oder dem Gewicht des Motorrades beieindrucken. Am straßenzugelassenen Desert führt kein Weg vorbei.

Meinung:
Dieser Reifen wird seit Jahren bei der Rally Paris-Dakar gefahren. Das besondere ist seine ungeheuer harte und widerstandsfähige Karkasse. Das Gummi allein entspricht einem Luftdruck von 0,8bar. Selbst mit platten Reifen lässt sich noch vorsichtig weiterfahren.

Pitter aus Frechen:
"Der Desert ist im Sand und auf harten Böden genial und anderen Reifen überlegen. Aufgrund seiner steifen Karkasse selbst mit Plattfuß noch langsam zu fahren. In Verbindung mit verstärkten Schläuchen fast unplattbar. Braucht im Sand aufgrund seiner steifen Struktur auch nur einen Reifenhalter. Auf der Straße soll er aber seeeehr gewöhnungsbedürftig sein. Von Holzreifen ist hier die Rede! Und auf nasser Straße raten alle zu äußerster Vorsicht."









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Svenja Svendura EndurowandernMade by Svenja Svendura on Apple iMac with Panic Coda and Photoshop Elements.